Doppelt im Einsatz

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DFV-Vizepräsident Ackermann: „Die bundesweit 24 500 Freiwilligen Feuerwehren leisten die Hälfte aller klassischen Feuerwehreinsätze. Durchschnittlich alle 28 Sekunden wird eine Freiwillige Feuerwehr im Bundesgebiet alarmiert. Unsere Feuerwehrangehörigen sind verantwortungsbewusste, motivierte, teamfähige Menschen mit einem hohen Maß an Eigeninitiative und Kreativität. Das möchten wir vor allem den Unternehmen in der Wirtschaft vermitteln, damit die
flächendeckende Gefahrenabwehr auf ehrenamtlicher Basis auch in Zukunft erhalten werden kann.“


Außergewöhnliches Doppelengagement in Beruf und Ehrenamt – das zeichnet die mehr als eine Million Männer und Frauen in Deutschlands Freiwilligen Feuerwehren aus. „Doppelt im Einsatz“ lautet deshalb auch der Slogan der Feuerwehr-Aktionswoche 2003/2004. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) will mit der Kampagne die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für die flächendeckende Gefahrenabwehr deutlich machen. 

„Wir wollen die Bürger über die Leistungen dieses besonderen Ehrenamtes informieren und Arbeitgeber ermuntern, Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren zu beschäftigen und in ihrem doppelten Engagement zu unterstützen“, sagt Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Der DFV will damit dem drohenden Mitgliederschwund durch die demographische Entwicklung entgegen wirken und auch in der wirtschaftlich angespannten Lage daran erinnern, dass sich die Kooperation zwischen Feuerwehren und Unternehmen seit Gründung des organisierten Feuerwehrwesens vor mehr als 150 Jahren bewährt hat.

Mit Plakaten und zwei unterschiedlich gestalteten Foldern wollen die Feuerwehren den engagierten Menschen in den Mittelpunkt ihrer Kampagne stellen. Die Hauptfeuerwehrfrau und Verwaltungsbeamtin Monika Trautmann (47) und der Oberfeuerwehrmann und Automechaniker Ramon Hehner (28) stehen in der Kampagne für die bundesweit
1 059 000 Angehörigen in Freiwilligen Feuerwehren (davon 63 000 Frauen).


   
© Feuerwehr Nattheim - A. Karrasch

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